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Projektfolder

Der Projektfolder für TherChem, der alle wichtigen Infos zum Projekt und den Projektpartnern enthält, steht ab sofort zum Download bereit!

 Hier können Sie den Projektfolder als pdf herunterladen.

Substrate

Die ausgewählten TherChem Substrate sind:

 

 

Das Substrat "cut grass and green waste", auch Landschaftspflegematerial genannt, besteht aus einer Mischung verschiedener Pflanzen:

Demo Anlage in Betrieb

Der innovative TherChem-Prozess umfasst die folgenden drei sub-Prozesse:
1. Vorbehaldung von Substraten durch einen thermo-chemischen Prozess
2. Anaerobe Vergärung
3. Entschwefelungsprozess
Alle drei sub-Prozesse wurden in Labormaßstab erforscht und getestet. Die nächste Herausforderung stellte die Verbindung dieser drei Sub-Prozesse dar, welche mit einem Up-Scaling des TherChem-Prozesses einherging. In einem Container (Volumen 20 feet) wurde eine transportable Demo-Anlage aufgebaut. Der Projektpartner Aigner hat dafür einen speziell angepassten Vorbehandlungsreaktor geplant und gebaut. Dieser Vorbehandlungsreaktor ist mit Barometer und Thermometer ausgerüstet, um ein regelmäßiges Monitoring zu gewährleisten. Projektpartner ATRES stellte einen Reaktor aus rostfreiem Stahl zur Verfügung, in welchem die erste Stufe der anaeroben Vergärung, die Vorversäuerung, mit der Schwefelreduktion kombiniert werden konnte. Der letzte notwendige Reaktor, welcher die Methanogenese, die Methan-bildende Stufe der anaeroben Vergärung erlaubt, wurde von dem Projektpartner AAT gebaut.

Dissemination

Um TherChem zu bewerben und einem möglichst breiten Publikum vorzustellen, wurden verschiedene Messen und wissenschaftliche Konferenzen besucht. TherChem wurde den interessierten Gästen aus Industrie und Forschung bei Plattform Präsentationen, Poster Präsentationen und Vorträgen vorgestellt. Die KMU-Projektpartner bekamen diverse Möglichkeiten, den innovativen TherChem Prozess ihren Klienten vorzustellen.

Projektleiter Markus Ortner (Bioenergy 2020+)

Projektpartner Gunther Pesta (ATRES)

Projektmitarbeiter Seye Gorter (Universität für Bodenkultur Wien)

Projektmitarbeiterin Lydia Rachbauer (Bioenergy 2020+)

Workshop / Themenbrunch

„Thermo-chemisches Verfahren zur Vorbehandlung von lignocellulose-haltigen Reststoffen zur Steigerung der Biogasausbeute“
28. Oktober 2014 - 10:45 bis 13:00 Uhr (Eintritt frei)
Apothekertrakt Schloß Schönbrunn, 1130 Wien (Raum 3 Leopold)
Impulsvorträge
- Reststoffverwertung in Brauereien (DI Gunther Pesta, Atres)
- Energieversorgung in Brauereien (Dr. Ulrich Buchhauser, Krones AG)
- TherChem Prozess (Dr. Günther Bochmann, BOKU)
Inhalte des Themenbrunch:
Lignocellulose-haltige Reststoffe wie bspw. Biertrebern oder Maisstroh haben ein großes Potential als Substrat im Biogasprozess eingesetzt zu werden. Leider können diese Stoffe hierbei nicht vollständig verwertet werden.
Der innovative TherChem-Prozess bietet die Möglichkeit durch eine thermisch-chemische Vorbehandlung des Materials, die komplexe chemische Struktur aufzubrechen und somit das Biomethanpotential besser auszuschöpfen.

Arbeitsgruppenleiter Günther Bochmann (Universität für Bodenkultur Wien)

Konsortium- und Advisory Board Meeting

Am 28. Oktober 2014 wurden das Projktkonsortium und das Advisory Board zu einem Statusmeeting eingeladen. Der Status der Projektergebnisse jedes Arbeitspakets wurde präsentiert. Das Statusmeeting bot Raum für die Diskussion von erzielten Ergebnissen, troubleshooting, Lösungsansätzen und zukünftige Forschungsfragen, die sich aus diesem Projekt ergaben.

Aufbau der Demoanlage

Ein Projektziel ist die Umlegung der gewonnenen Labordaten respektive Parameter set-up auf eine Demonstrationsanlage. Hierfür haben die beiden Forschungsinstitute gemeinsam mit den Projektpartnern AAT, Aigner und S&H eine Containeranlage konzipiert und geplant. Die Bauphase wird in Kürze abgeschlossen und ein Pilotversuch am BOKU-Gelände in Tulln gestartet. Nach Abschluss des Probebetriebs soll der Container in einer Brauerei eingebunden und betrieben werden. Die daraus gewonnen Erkenntnisse sollen Aufschluss über Wirtschaftlichkeit und Prozesstechnik liefern.

Rückgewinnung des Katalysators

In der thermochemischen Vorbehandlung wird Schwefelsäure als „Katalysator“ eingesetzt. Dieser soll in einem biologischen Tropfkörper rückgewonnen werden. Das Ziel ist eine möglichst hohe Konzentration ohne Beeinträchtigung des biologischen Systems zu erreichen. Die Versuche im Labormaßstab zeigten sehr gute Ergebnisse. Aktuell erfolgt ein scale-up auf eine Demonstrationsebene.

Substratauswahl

Um die Biogasausbeute respektive den Abbaugrad von Biertrebern zu erhöhen, werden diese thermochemisch vorbehandelt. Im Rahmen des Projektes sollen aber auch andere lignozellulosereiche Biomassereststoffe vorbehandelt und auf ihr Biogaspotential hin untersucht werden.
Im Rahmen eines Projekttreffens hatte das Projektkonsortium gemeinsam mit dem Advisory Board eine Liste von potentiellen Substraten zusammengestellt. Aus dieser Liste wurden 5 Substrate ausgewählt, die im Rahmen des Projektes untersucht werden sollen. Es handelt sich dabei um Weizenbiertreber, Maisstroh, Weizenstroh, Bagasse und Landschaftspflegematerial.
 

2. Konsortium Projekttreffen

Am 27.5.2013 fand in den Räumlichkeiten der Ottakringer Brauerei (Wien) das 2. Konsortium Projekttreffen statt. Anwesend war auch das Advisory Board.

Kick-Off Meeting

Am 4. Februar 2013 fand das Kick-Off Meeting des TherChem Projektes statt. Die Firma Atres lud nach Freising bei München ein und stellte ihre Räumlichkeiten für das Kick-Off Meeting zur Verfügung. Alle Projektpartner bekamen die Möglichkeit sich vorzustellen und einander kennenzulernen. Projektziele und einzelne Projektaufgaben sowie Zeitplan und Budgetrahmen wurden besprochen und ausführlich diskutiert. Das erfolgreiche Kick-Off Meeting wurde mit einem Rundgang in den Labors der Firma Atres und einem wädenswiler Bio-Bier der Bio-Brauerei Wädi Brau Huus abgerundet.